Hi, ich bin Mira.

Ich hab Hommey gebaut, weil mein Kopf nicht stillstand.

Das hier ist keine Markengeschichte. Es ist einfach der Grund, warum es die Tiere gibt.

Am Anfang dachte ich, ich wäre einfach nur müde.

Es war diese Enge in der Brust, die abends kam und morgens noch da war. Ich hab tief eingeatmet und es kam trotzdem nicht richtig an. Von außen war alles okay: Job, Wohnung, Leute, die mich mögen. Innen lief die ganze Zeit ein Motor, den ich nicht ausmachen konnte.

Am schlimmsten war die Stille. Licht aus, Handy weg – und dann wurde es erst laut. Ich lag da und war müde und wach gleichzeitig, und irgendwann fängt man an, sich für sowas zu schämen, weil man ja keinen Grund hat.

Bis mir eine Freundin ihre Gewichtsdecke dagelassen hat.
Der Abend, der alles geändert hat

Ehrlich gesagt hab ich nichts davon erwartet. Ich hab sie mir über die Brust gelegt, weil ich zu faul war, sie wegzuräumen. Und dann ist etwas passiert, das ich vorher nicht kannte: Mein Atem ging tiefer, ohne dass ich ihn dazu überreden musste. Die Schultern sind einfach nach unten gefallen.

Es war nichts Spektakuläres. Nur zum ersten Mal seit Wochen dieses Gefühl: Ich muss gerade auf nichts aufpassen.

Die Decke hab ich behalten. Aber sie lag da wie ein Möbelstück – grau, zusammengefaltet, immer ein bisschen im Weg. Ich hab sie jedes Mal weggeräumt, wenn Besuch kam, weil sie so aussah, als wäre etwas nicht in Ordnung mit mir.

Und irgendwann hab ich gemerkt, woran es lag: Eine Decke legt man sich drauf. Aber sie ist niemand. Als Kind hatte ich einen völlig durchgekuschelten Hasen, der einen Namen hatte und abends neben mir lag, und ich hab mich mit ihm nie allein gefühlt. Das ist nicht kindisch – wir machen das mit allem, was wir gern haben. Wir geben ihm einen Namen, wir sagen ihm gute Nacht, und plötzlich ist es kein Gegenstand mehr, sondern jemand, der bleibt.

Genau das hat mir gefehlt. Nicht nur das Gewicht, sondern jemand, der es bringt. Etwas mit Gesicht, das man in den Arm nimmt statt es sich überzuwerfen. Etwas, das auf dem Sofa sitzen darf, weil es einfach schön aussieht – und das nicht erzählt, dass man einen schlechten Abend hatte.

So sind die Hommeys entstanden: Tiere, die schwer genug sind, um wirklich da zu sein. Jedes hat einen Namen, ein Gewicht und einen eigenen kleinen Charakter – und ich glaub fest daran, dass man sich seins nicht aussucht, sondern dass eins davon einen anschaut und man weiß: du kommst mit.

Warum ausgerechnet ein Tier?

Weil eine Decke ein Gegenstand ist und ein Tier ein Gegenüber. Man legt es nicht weg, man setzt es hin. Es hat einen Namen, eine Größe, einen Charakter – und ein Gewicht, das man spürt, sobald es auf einem liegt.

Jedes Hommey wiegt genug, um beim Ankommen zu helfen, und ist weich genug, dass man es den ganzen Abend nicht mehr weglegen will.

Woran wir uns halten

Ehrlich statt heilsversprechendWir behaupten nicht, dass ein Plüschtier Probleme löst. Es macht Abende leichter – das reicht uns.
Weich, wo es zähltFeiner Plüsch, sauber vernäht, gleichmäßig verteiltes Gewicht. Kein Rascheln, kein Kratzen.
Klein angefangenHommey ist kein Konzern. Wenn du schreibst, antwortet jemand, der die Tiere selbst auf dem Sofa liegen hat.
Panda Pino – GewichtstierFaultier Fienchen – GewichtstierHighland Rind Hallie – GewichtstierRoter Panda Rumi – Gewichtstier
Falls dein Kopf abends auch weiterläuft: Eins von denen mag dich schon.
Mira
Gründerin von Hommey